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Mein Konto & Einstellungen6 Min Lesezeit

Steuerberater-Zugang einrichten

Wie du deine Steuerkanzlei kostenlos zu deiner epago-Buchhaltung einlädst, welche Rechte du vergeben kannst und wie du den Zugang bei Bedarf wieder beendest.

Überblick

Du kannst deine Steuerkanzlei direkt zu deiner epago-Buchhaltung einladen — ein eigener, kostenloser Zugang, der nicht auf die Team-Plätze deines Plans angerechnet wird. Deine Kanzlei bekommt dabei kein zweites, separates Programm: Sie meldet sich über denselben Login wie du auf app.epago.de an und sieht danach genau deine Buchhaltung, mit den Rechten, die du vorher festgelegt hast.

Du findest den Zugang unter Mein Konto → Tab Team, im Bereich Steuerberater unterhalb der Team-Mitgliederliste (dieselbe Übersicht steht auch unter Einstellungen → Steuerberater, dort mit einem „Beta”-Kennzeichen, solange der Bereich weiter ausgebaut wird).


Kanzlei einladen

  1. Öffne Mein Konto → Team und scrolle zum Abschnitt Steuerberater.
  2. Klicke auf Steuerkanzlei einladen.
  3. Trage die E-Mail-Adresse deiner Kanzlei ein (Pflichtfeld) und optional den Kanzleinamen.
  4. Sende die Einladung ab.

epago legt daraufhin einen Zugang mit Status „eingeladen” an. Ob deine Kanzlei automatisch eine Mail bekommt, hängt von der Konfiguration deines Mandanten ab — ist der automatische Mailversand nicht aktiv, zeigt dir epago stattdessen den Einladungslink direkt an, den du selbst per Mail oder Telefon weitergeben kannst.

Sobald deine Kanzlei die Einladung über diesen Link einlöst, wechselt der Zugang auf „aktiv”, und du siehst Kanzleiname, E-Mail-Adresse und das Datum, seit dem der Zugang besteht.


Rechte einzeln vergeben

Für jeden Steuerberater-Zugang stellst du vier Rechte einzeln ein:

Recht Bedeutung
Lesen Immer aktiv, nicht abschaltbar — deine Kanzlei kann deine Buchhaltung einsehen
UStVA Umsatzsteuer-Voranmeldungen erstellen und übermitteln
DATEV-Export Den DATEV-Export herunterladen
Buchen Buchen und Korrigieren

Direkt nach der Einladung ist standardmäßig nur Lesen aktiv — deine Kanzlei sieht deine Zahlen, kann aber nichts verändern, bis du ihr weitere Rechte gibst. Du kannst die Rechte jederzeit wieder einschränken.


Zusammenarbeit beenden

Brauchst du den Zugang nicht mehr, klickst du auf Zusammenarbeit beenden. Ein Bestätigungsdialog macht deutlich, was passiert:

  • Der Zugang wird sofort entzogen — auch eine gerade laufende Sitzung deiner Kanzlei wird beendet.
  • Eine noch offene, nicht eingelöste Einladung wird ungültig.
  • Deine eigene Buchhaltung bleibt davon vollständig unberührt.

Der DATEV-Export: was in der Datei steht

Statt eines Zugangs kannst du deiner Kanzlei auch einfach die Buchungen schicken. Unter Export erzeugt epago einen DATEV-Buchungsstapel im EXTF-Format — genau die Datei, die eine Kanzlei in DATEV Rechnungswesen einliest.

Ein Punkt daran ist erklärungsbedürftig, wenn deine Kanzlei ihn im Import sieht:

Buchungsschlüssel 40 („Aufhebung der Automatik”)

Manche DATEV-Konten rechnen die Steuer selbst aus dem gebuchten Betrag — sogenannte Automatikkonten, zum Beispiel „Wareneingang 19 % Vorsteuer” oder die Konten für Reverse-Charge-Leistungen nach § 13b UStG. In epago steht die Umsatz- oder Vorsteuer bei diesen Fällen bereits als eigene Buchungszeile in der Buchung. Ginge die Datei ohne Hinweis raus, würde DATEV die Steuer ein zweites Mal herausrechnen.

Deshalb setzt epago in solchen Zeilen den DATEV-Buchungsschlüssel 40. Er schaltet die Automatik für diesen Buchungssatz ab, sodass beim Berater genau die Beträge ankommen, die du in epago gebucht hast. Der Schlüssel steht immer allein, nie zusammen mit einem Steuerschlüssel.

Kann epago eine Buchung nicht eindeutig übersetzen — etwa weil sie auf einem Automatikkonto steht, aber gar keine Steuer trägt — bricht der Export mit einer Meldung ab und nennt Buchungsnummer und Konto. Das ist Absicht: lieber ein Hinweis an dich als eine unvollständige Datei bei deiner Kanzlei.


Wie der Zugang technisch funktioniert

Deine Kanzlei bekommt kein eigenes, zweites Mandantenkonto. Löst sie deine Einladung ein, wird ihr Login mit deinem Mandanten verknüpft — meldet sie sich danach auf app.epago.de an, sieht sie direkt deine Buchhaltung, begrenzt auf die Rechte, die du vergeben hast. Zwei Fälle lässt epago dabei bewusst nicht zu: Eine Person mit einem eigenen Mandantenkonto kann eine Einladung nicht zusätzlich annehmen, und du kannst deine eigene Einladung nicht selbst einlösen.


Siehe auch

Verwandte Begriffe im Glossar