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Erste Schritte 4 Min Lesezeit

Einfach- und Profi-Modus: Welcher passt zu dir?

epago hat zwei Ansichtsmodi: Einfach (alltagssprachlich, ohne Fachbegriffe) und Profi (mit DATEV-Begriffen und Kontonummern). Beide buchen identisch und GoBD-konform — nur die Darstellung ändert sich.

Überblick

epago zeigt dir dieselben Daten in zwei verschiedenen Sprachen: Einfach nutzt alltagssprachliche Begriffe ohne Buchhaltungsjargon, Profi verwendet die Fachsprache aus DATEV und HGB. Beide Modi buchen vollständig identisch und entsprechen den gesetzlichen Anforderungen der GoBD. Der Modus beeinflusst ausschließlich, was du auf dem Bildschirm siehst — niemals die gebuchte Realität.

Wo du den Modus umschaltest

Der Umschalter sitzt oben rechts in der Topbar, direkt neben der Suchleiste. Er zeigt zwei Schaltflächen: Einfach (mit Sternchen-Symbol) und Profi (mit Regler-Symbol). Die aktive Auswahl ist grün hinterlegt.

  1. Klicke auf Einfach, um in die alltagssprachliche Ansicht zu wechseln.
  2. Klicke auf Profi, um Fachbegriffe und Kontonummern einzublenden.
  3. Die Einstellung wird sofort gespeichert — in deinem Browser, auf deinem Gerät und in deinem Nutzerprofil. Beim nächsten Login startet epago wieder im zuletzt gewählten Modus.

Auf schmalen Bildschirmen (Smartphone) zeigt der Umschalter nur die Symbole, keine Beschriftung. Die Funktion bleibt dieselbe.

Was sich ändert — Begriffspaare im Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt, wie epago die wichtigsten Begriffe je nach Modus darstellt:

ThemaEinfach-ModusProfi-Modus
Ein einzelner BuchungsvorgangVorgangBuchungssatz
Listenansicht aller VorgängeAlle VorgängeBuchungsjournal
Konten-NavigationsmenüVorgängeBuchungen
Konto, dem du etwas zuordnestKategorieKonto
Das zweite Konto der BuchungGegenkategorieGegenkonto
Übersicht aller Kategorien/KontenKategorienKontenrahmen
Geld fließt in ein KontoEingangSoll
Geld fließt aus einem KontoAusgangHaben
Kunden mit offenen RechnungenKunden, die dir Geld schuldenDebitoren
Lieferanten mit offenen RechnungenRechnungen, die du zahlen musstKreditoren
Noch nicht bezahlte RechnungenUnbezahlte RechnungenOffene Posten
Beleg dem richtigen Konto zugeordnetBeleg erledigtBeleg kontiert
Beleg dem richtigen Konto zuordnenZuordnenVerbuchen
Entwurf noch nicht geprüftZu prüfenEntwürfe
Buchung rückgängig machenBuchung zurücknehmenStornieren
Umsatzsteuer ans FA meldenUmsatzsteuer ans Finanzamt meldenUmsatzsteuer-Voranmeldung übermitteln
Umsatzsteuer zurückfordernUmsatzsteuer, die du zurückbekommstVorsteuer

Was sich nicht ändert

Egal welchen Modus du wählst: Die Buchungen in der Datenbank, die Kontonummern hinter jeder Transaktion, die Steuerkennzeichen und alle GoBD-Pflichten bleiben exakt gleich. Insbesondere:

  • Gebuchte Vorgänge (Buchungssätze) können nicht gelöscht werden — Korrekturen erfolgen immer per Stornierung.
  • Jede Stornierung trägt das heutige Datum, nicht das Datum des Originalvorgangs.
  • Die doppelte Buchführung im Hintergrund bucht stets Soll und Haben gleichzeitig, unabhängig davon, ob du diese Begriffe im Einfach-Modus siehst oder nicht.
  • Der Export für dein Steuerbüro (DATEV, CSV) enthält immer die vollständigen Fachbegriffe und Kontonummern.

Wann lohnt sich der Profi-Modus?

Der Profi-Modus eignet sich, wenn du:

  • Buchhaltungsvorkenntnisse hast und mit DATEV-Kontonummern und Soll/Haben vertraut bist.
  • Eng mit einem Steuerberater zusammenarbeitest — beide sprechen dann dieselbe Sprache.
  • Die Stapelerfassung nutzt und mehrere Vorgänge schnell mit Kontonummer und Steuerkennzeichen eingeben möchtest.
  • Detailspalten wie Kontonummer, Buchungsschlüssel oder Hauptbuch-Saldo sehen willst, die im Einfach-Modus ausgeblendet sind.

Für die meisten Gründer und Geschäftsführer ohne Buchhalter-Hintergrund ist der Einfach-Modus der bessere Einstieg. Du kannst jederzeit wechseln und zurückwechseln — auch mitten in einer Arbeitssitzung.

Einstellung wird gespeichert

epago speichert deine Wahl in drei Schichten, damit der Modus zuverlässig erhalten bleibt:

  1. Sofort im Browser (Cookie) — wirkt ab dem nächsten Seitenaufruf ohne Flackern.
  2. Lokal auf deinem Gerät (localStorage) — Fallback, falls der Cookie fehlt.
  3. In deinem Nutzerprofil (Datenbank) — synchronisiert sich auf alle Geräte, auf denen du eingeloggt bist.

Standard für neue Nutzer ist Einfach.

Siehe auch