Komplex Verkauf
Forderungsausfall buchen
Uneinbringliche Forderungen abschreiben und Umsatzsteuer korrigieren
Verwendete Konten
Legende: S = Soll (Belastung), H = Haben (Gutschrift)
Überblick
Bei der Buchung eines Forderungsausfalls handelt es sich um die Erfassung eines betrieblichen Verlustes, wenn ein Kunde seine Rechnung nicht bezahlt und die Forderung uneinbringlich wird. Diese Buchung ist notwendig, um die tatsächliche finanzielle Situation korrekt darzustellen und steuerlich geltend zu machen.
Wann wird diese Buchung benötigt?
- Wenn ein Kunde Insolvenz anmeldet und die Forderung nicht mehr eintreibbar ist.
- Bei lang anhaltenden Zahlungsrückständen ohne Aussicht auf Zahlung.
- Wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid erfolglos bleibt.
- Bei einer einvernehmlichen Forderungsverzichtsvereinbarung.
Buchungssatz
| Konto | Bezeichnung
Rechtsquellen
Die folgenden BMF-Schreiben und Verwaltungsanweisungen bilden die rechtliche Grundlage für diesen Artikel:
- BMF-Schreiben zur Wertberichtigung von Forderungen (12.05.2011, BStBl I 2011, 489)
- Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) (01.10.2010 (laufend aktualisiert), BStBl I Sondernummer 1/2010)
Verwandte Begriffe im Glossar
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